Mit der osteopathischen Arbeit begleite ich Frauen, Säuglinge und Kinder. Mein Schwerpunkt liegt auf Beschwerden, bei denen das Nervensystem, hormonelle oder vegetative Regulationsprozesse eine wesentliche Rolle spielen. Ich behandle Frauen aller Altersstufen, Schwangere und Wöchnerinnen. Durch meine Zusatzqualifikation für die osteopathische Behandlung von Säuglingen und Kindern liegt mir auch die Begleitung unserer ganz kleinen Patienten am Herzen.
Die Grundlage meiner Arbeit ist die klassische Osteopathie. Ziel meiner Behandlung ist es, die individuellen Zusammenhänge hinter den Beschwerden zu erkennen. Vor allem bei vegetativen und chronischen Dysbalancen können sich die Symptome oft diffus ausdrücken.
Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliches Anamnesegespräch in geschützter Atmosphäre. Gemeinsam klären wir, ob eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann oder zunächst eine schulmedizinische Abklärung erfolgen sollte.
Mögliche Indikationen
Migräne und Kopfschmerzen
Tinnitus und Schwindel
skoliosebedingte Beschwerden
hormonell assoziierte Beschwerden (z. B. PMS, PMdS,…)
chronische Muskelschmerzen
Stressfolgen und Brain Fog
funktionelle Verdauungsbeschwerden
Kieferbeschwerden und fasziale Spannungsmuster
Säuglinge & Kinder
Unterstützung der körperlichen Entwicklung
Nachbehandlung akuter/zurückliegender Geburtsverletzungen
Schwangere & Wöchnerinnen
Unterstützung der hormonellen Situation und Zirkulation
Behandlung der anatomischen Strukturen des kleinen Beckens
Beckenbodenbefundung und Behandlung etwaiger Dysfunktionen
Nachbehandlung möglicher Geburtstraumata

Grenzen der Osteopathie
In der Osteopathie geht es darum, funktionelle Störungen von strukturellen Läsionen zu unterscheiden. Sprechen wir von „funktionell“, so meinen wir, dass der Körper über bindegewebige Ketten Belastungen kompensieren und diese als Symptome äußern kann, ohne dass sich ein Schaden auf struktureller Ebene einstellt. Handelt es sich allerdings um strukturelle Schäden am Gewebe, sprich ein belastender, evtl. traumatischer Faktor war so stark, dass das Gewebe mit einer deutlichen Veränderung kompensieren musste, so beginnen die Grenzen der Osteopathie:
Strukturelle Schäden wie zum Beispiel Gelenkdefekte oder Organschäden können auch durch bestes osteopathisches Tun nicht „repariert“ werden. Bei schweren Pathologien und Notfällen, oder wenn sich der Verdacht erhebt, dass das geschilderte Problem eine weitere schulmedizinische Abklärung braucht, wird an einen Arzt zwecks weiterer Diagnostik (MRT, Röntgen, Ultraschall,…) verwiesen.