{"id":88,"date":"2019-07-10T13:54:00","date_gmt":"2019-07-10T13:54:00","guid":{"rendered":"http:\/\/osteo-bernau.de\/?page_id=88"},"modified":"2026-10-11T16:17:18","modified_gmt":"2026-10-11T16:17:18","slug":"behandlung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/osteo-bernau.de\/?page_id=88","title":{"rendered":"Behandlungsdauer und -ablauf"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine osteopathische Einheit dauert in der Regel 45 Minuten. In einer ausf\u00fchrlichen Befundung ergeben sich bereits \u00fcber das <strong>Anamnesegespr\u00e4ch<\/strong> wichtige Hinweise, die f\u00fcr die Behandlung von Bedeutung sein k\u00f6nnen.<br>Wir wollen das Beschwerdebild m\u00f6glichst komplex erfassen und dem individuellen Status Quo des K\u00f6rpers anerkennend begegnen. Zusammen entwickeln wir stimmiges Behandlungsvorgehen, das Sie nachvollziehen k\u00f6nnen und das im Einklang mit den osteopathischen Grunds\u00e4tzen steht. &#8211; Ziel ist es, dem K\u00f6rper die Chance zu geben, <strong>aus sich selbst heraus <\/strong>wieder zur\u00fcck in sein regulatives Gleichgewicht zu finden. In der Regel reichen ein bis drei Termine aus, um Beschwerden, die mit einer osteopathischen Ursache zusammenh\u00e4ngen, zu lindern und herauszufinden, ob die Osteopathie zu Ihnen passt. Grunds\u00e4tzlich versteht sich die Osteopathie als Reiztherapie und nicht als Dauertherapie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/osteo-bernau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Seitlage-Schulter_shutterstock-small-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-162\" srcset=\"https:\/\/osteo-bernau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Seitlage-Schulter_shutterstock-small-1024x683.png 1024w, https:\/\/osteo-bernau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Seitlage-Schulter_shutterstock-small-300x200.png 300w, https:\/\/osteo-bernau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Seitlage-Schulter_shutterstock-small-768x512.png 768w, https:\/\/osteo-bernau.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Seitlage-Schulter_shutterstock-small.png 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Wichtiger Hinweis:<\/strong> Wir, die \u00fcber die Berufsverb\u00e4nde gelisteten, zertifizierten Osteopath:innen sind vollumf\u00e4nglich ausgebildet. Als Vorbereitung auf unser Berufsleben haben wir uns einem jahrelangen und gezielten Training zur Sch\u00e4rfung der Palpationsf\u00e4higkeit unterzogen. &#8211; Die H\u00e4nde dienen uns als feinf\u00fchlige Instrumente und Messwerkzeuge, wobei der K\u00f6rper mit sanften, individuell abgestimmten Techniken untersucht und behandelt wird.\u00a0Ein <strong>fundiertes Wissen um die Anatomie und Physiologie<\/strong> bildet f\u00fcr uns Osteopath:innen die Grundvoraussetzung daf\u00fcr, dass wir unser Handwerk (feinste Gewebespannungen \u00fcber unsere H\u00e4nde aufzufinden und zu behandeln) mit dem visuellen Befund und der Anamnese in Zusammenhang setzen zu k\u00f6nnen. Es geht um <em>diagnostische Zonen<\/em> und um <em>Ursache-Folgeketten<\/em>. Aber machen wir es an dieser Stelle nicht zu theoretisch. &#8211; Sicherlich k\u00f6nnen f\u00fcr Sie ungewohnte Begriffe auftauchen, wenn wir versuchen, nachvollziehbar zu erkl\u00e4ren, woran wir arbeiten. Dabei bleiben wir aber ganz bewusst in <strong>verst\u00e4ndlicher Patientensprache<\/strong>. &#8211; Wir wollen weder verunsichern, noch wollen oder k\u00f6nnen wir innerhalb des Behandlungssettings einen Anatomiecrack aus Ihnen machen. Ohne Frage wissen wir Ihr Interesse f\u00fcr k\u00f6rperliche Zusammenh\u00e4nge zu sch\u00e4tzen. Es ist uns aber <strong>unm\u00f6glich, eins zu eins zu beschreiben, <em>wie<\/em> sich die jeweiligen Gewebequalit\u00e4ten unter unseren H\u00e4nden genau anf\u00fchlen.<\/strong> Daher bitte ich Sie um Respekt, dass die Worte f\u00fcr die Komplexhaftigkeit manchmal begrenzt sind und um Verst\u00e4ndnis, wenn es neben dem Austausch auch <strong>Phasen der Stille<\/strong> w\u00e4hrend der Behandlung gibt.<br><br>Unsere Aufgabe als Osteopath:innen ist es, Gewebespannung wahrzunehmen. &#8211; Wir nennen das <em>Listening<\/em> und es braucht seitens der Klient:innen etwas Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Kapazit\u00e4t, dem\/der Therapeut:in ein wenig Zeit zu geben, um sich einf\u00fchlen zu k\u00f6nnen. Wenn wir mal etwas stiller werden, &#8222;gehen wir nicht weg&#8220;. Im Gegenteil. Sie k\u00f6nnen sich immer sicher sein, dass wir das passende Level zwischen Stille und Austausch finden werden. <strong>Am wichtigsten ist es, mit Ihren eigenen K\u00f6rperempfindungen vertrauter zu werden. <\/strong>Und genau dabei werde ich Sie nicht alleine lassen. <br><br>Die manuellen Reize, die Ihrem System als Angebot zur Verf\u00fcgung gestellt werden, verarbeitet der K\u00f6rper individuell. Daher kann ein Prozess mal kurz, mal etwas l\u00e4nger sein. Eine Dauerbehandlung steht aber nie im Sinne der osteopathischen Grunds\u00e4tze.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine osteopathische Einheit dauert in der Regel 45 Minuten. In einer ausf\u00fchrlichen Befundung ergeben sich bereits \u00fcber das Anamnesegespr\u00e4ch wichtige Hinweise, die f\u00fcr die Behandlung von Bedeutung sein k\u00f6nnen.Wir wollen das Beschwerdebild m\u00f6glichst komplex erfassen und dem individuellen Status Quo des K\u00f6rpers anerkennend begegnen. 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